Kein Überstundennachschlag für überforderten Rechtsanwalt

Arbeitnehmer können keine nachträgliche Überstundenvergütung verlangen, wenn der Arbeitgeber davon ausgehen konnte, dass die zugewiesene Arbeit in der vereinbarten Arbeitszeit erledigt werden kann. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in einem am Freitag, 17.01.2014, schriftlich veröffentlichten Urteil entschieden (AZ: 2 Ca 1850/12). Es wies damit einen angestellten Rechtsanwalt ab.

Der Jurist arbeitete von 2002 bis 2012 in einer Kanzlei in Rheinland-Pfalz. Nach Ende des Arbeitsverhältnisses behauptete er, er habe in den zehn Jahren 1.698 Überstunden geleistet. Dafür verlangte er einen Gehaltsnachschlag von 28.873,00 €.

Üblich können Arbeitnehmer eine Vergütung ihrer Überstunden verlangen, wenn der Arbeitgeber diese angeordnet oder wissend geduldet hat. Der Arbeitnehmer muss aber nachweisen, wann er was getan hat ...

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