Der 52. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar – eine Vorschau Teil I

Jedes Jahr Ende Januar findet in Goslar der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt, ein Kongress für Straßenverkehrsrecht, der bundesweite Relevanz hat. Die dort ausgesprochenen Empfehlungen werden häufig bei der Ausgestaltung von Gesetzen und Verordnungen berücksichtigt. Vertreten sind vor allem Versicherer, Rechtsanwälte, Richter, Sozialversicherungsträger und Behörden, insbesondere Ministerien.

In diesem Jahr werden drei Anwälte des Anwaltsbüros Quirmbach und Partner in zwei Arbeitskreisen vertreten sein: Rechtsanwältin Melanie Kamper im Arbeitskreis II „Problemfeld Schmerzensgeld“ und Rechtsanwalt Helmut Gräfenstein und Rechtsanwältin Sandra Deller im Arbeitskreis III „Gesetzlich unfallversichert – Fluch oder Segen?“. Bereits im Vorfeld möchten wir einen kleinen Ausblick auf die Themen und Inhalte geben.

„Gesetzlich unfallversichert – Fluch oder Segen?“

Sandra Deller, Rechtsanwältin

Der Arbeitskreis III widmet sich der Frage, welche Vor- und Nachteile die gesetzliche Unfallversicherung hat. Wird jemand bei einem Unfall verletzt, dauert es oft sehr lange, bis der Schädiger bzw. dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden ersetzt. Das Unfallopfer kann dadurch schnell in eine finanzielle Schieflage geraten.

Vorteile der gesetzlichen Unfallversicherung Bei einem Arbeitsunfall ist auf jeden Fall die gesetzliche Unfallversicherung eintrittspflichtig. Hier wird nicht nach der Haftung gefragt, sondern es zählt allein der Eintritt des Versicherungsfalles, also Krankheit, Unfall oder Verlust der Erwerbsfähigkeit. Dies hat den Vorteil, dass der Geschädigte viel schneller Leistungen erhält, ohne sich in einen schlimmstenfalls viele Jahre dauernden Prozess zur Frage der Haftung stürzen zu müssen ...

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