PROKON Unternehmensgruppe: Genussrechte im Sturmtief – Was Anleger in dieser Situation tun können

Anlegern der PROKON Genussrechte bläst schon seit Monaten der Sturmwind ins Gesicht. Seit Dezember 2013 überschlagen sich die Ereignisse. Der Aufforderung zum Zinsverzicht folgte in der ersten Januarhälfte die Insolvenzdrohung und zu guter Letzt sind bereits erste gerichtliche Schritte gegen PROKON eingeleitet worden. Nachfolgend lesen Sie, was Anleger wissen müssen und welche Strategie die KANZLEI GÖDDECKE für ihre Mandanten fährt. Zinsen nur auf Anforderung � die erste Eskalationsstufe Mit Schreiben vom 16.12.2013 räumte PROKON den Anlegern der Genussrechte eine achtwöchige Frist ein, die Auszahlung der Zinsen zu fordern. Erfolgt kein ausdrückliches Verlangen des Anlegers, wird dies als Zustimmung zur Wiederanlage gewertet. Zulässig ist eine solche einseitige Bestimmung zur Aufforderung durch PROKON nicht. Dem Anleger wird in dem Schreiben im Falle eines Auszahlungswunsches zudem eine Wahl des Auszahlungszeitpunktes eingeräumt; das soll gelten, soweit kein �dringender Kapitalbedarf� auf Seiten des Anlegers besteht. Außerdem widerspricht die achtwöchige Frist aus dem genannten Schreiben der PROKON der sechswöchigen Änderungsfrist in den Genussrechtsbedingungen. Anleger werden unter Druck gesetzt � die Vertrauenskrise ist offenkundig Am 10.01.2014 hat sich PROKON mit einem fragwürdigen Brief an die Anleger gewandt. Anleger, die ihre Genussrechte bereits gekündigt haben, sollen ihre Kündigung widerrufen oder sich verpflichten, bis zum 30.10.2014 auf die Rechte auf eine Kündigung zu verzichten. Alternativ kann man PROKON auch neues Genussrechtskapital zur Verfügung stellen. Anlegern hilft das wenig: Sie wissen allein schon nicht einmal sicher, ob ihr bisheriger Kapitaleinsatz bei dem Windenergieunternehmen überhaupt noch etwas wert ist. Bei Kündigung der Genussrechte oder Nichtzurücksendung des Schreibens bis zum 20.01.2014 wird dem Anleger von PROKON unterstellt, er würde die Insolvenz PROKONs bewusst in Kauf nehmen ...Zum vollständigen Artikel


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