Die handgemachte elektronische Akte

Das überholte Paradigma: Akten müssen aus Papier sein

Für viele Kollegen kommt offenbar eine elektronische Akte nicht in Betracht. Sie sind der Meinung, dass man damit nicht arbeiten könne und eine Papierakte durch nichts zu ersetzen sei. Bei der elektronischen Akte fehle ganz einfach das“ Look and Feel“.

Das, was auf dem Markt angeboten wird, bestätigt diese Meinung. Häufig wird an bestehende Anwaltsprogramme nur etwas angeflanscht, weil elektronische Akten modern sind und der Kunde das haben will.

Das Problem ist, dass sowohl Anwälte als auch Hersteller von Software

sich ganz einfach nicht von dem Paradigma der “Akte” gelöst haben und die technischen Möglichkeiten nicht kennen oder -die Hersteller- nicht wahrhaben wollen, weil sie ihr ganzes Konzept in Frage stellen.

Eine elektronische Akte ist einfacher zu handhaben, übersichtlicher und führt zu einer erheblichen Qualitätsverbesserung der anwaltlichen Arbeit.

Man muss es nur richtig machen. Ich möchte beschreiben, wie ich es mache, wobei ich nicht ausschließen will, dass man es besser machen kann. Für Vorschläge und Anregungen bin ich natürlich dankbar.

Zunächst einmal braucht man die entsprechende Hardware, nämlich einen Scanner. Ich benutze im Grunde zwei, nämlich einmal den Praxisdrucker, ein Multifunktionsgerät, mit dem ich größere Mengen schnell einscannen kann. Dies mache ich zum Beispiel dann, wenn der Mandant mit einer größeren Menge Papier ankommt, die eingescannt werden muss. Daneben habe ich neben meinem Schreibtisch einen Fujitsu Scansnap stehen, mit dem ich die tägliche Arbeit, ein paar Seiten einscannen, mache. Ich kann das Gerät nur empfehlen, es nimmt wenig Platz weg, arbeitet schnell und zuverlässig, erkennt Rückseiten.

Das Gerät schließt eine Vollversion von Adobe Acrobat ein. Das Programm benutze ich aber tatsächlich nicht. Es ist viel zu groß und umständlich ...

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