Alkohol im Dienst oder am Steuer – Taten sagen mehr als Worte

So ein bisschen gekichert haben ja viele bei der Meldung über jene Pressesprecherin der Polizei, welche in der vergangenen Woche mit stattlicher Promillezahl bei einer Fahrt erwischt wurde und anschliessend erklärte, sie sei über sich selbst erschrocken.

Das klingt ein bisschen nach “Uops! Da war ich aber überrascht, wie viel ich da getankt hatte!”

Und auch ihr “Ich stehe zu meinem Fehler.” hat zwei Seiten möglicher Interpretation: Den Fehler nicht zu leugnen? Das ist bei objektiv festgestellter Promillezahl und Fahrt eh nicht möglich. Zu etwas zu stehen, das hat aber redensartlich noch eine weitere Komponente: zu etwas stehen, kann auch heissen, es als richtig zu verteidigen.

“Ich stehe zu meinem Fehler”……….. Trunkenheitsfahrt?

Im Kontext von Alkohol hat das einen fatalen und fahlen Beigeschmack, denn “ich stehe dazu” ist bei Alkohol zu oft, zu gern, zu leicht und erst im Stadium der Alkoholabhängigkeit und als Teil der Therapie dann zu schwer einzugestehen und einzusehen und auszusprechen. Prominente Beispiele gibt es, die es leugnen, wie auch damit beinahe kokettierend aussprachen, das “Ich stehe dazu”.

Speziell als Sprecherin des Polizeipräsidenten sollte ihr die Wirkung von Alkohol und die Berechnung von Promille je nach Alkoholmenge und -konsum narüelich nicht fremd sein.

Probleme von Alkohol im Polizeidienst sind seit vielen Jahren hinreichend bekannt und nicht wirklich gelöstes Problem. Und von den Folgen von Alkohol am Steuer für eigene und Gefahren für andere bei Unfällen und einer auch deshalb immer wieder diskutierten Null-Promille-Grenze müsste man eigentlich gar nicht erst sprechen.

Erst recht bei einer Pressesprecherin der Polizei.

Kichern oder belustigte Schadenfreude, wie manche sie nicht verhehlen konnten, liegt aber völlig neben der Sache. Nicht, weil Sie oder ich oder andere auch Fehler machen ...

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Der Kommissar - Eine Kugel für den Kommissar

Folge 24 Eine Kugel für den Kommissar Vor seiner Haustür werden aus einem Auto drei Schüsse auf den Kommissar abgegeben. Er kommt mit einem Streifschuß glimpflich davon, doch ein Anruf kündigt ein neues Attentat auf ihn an. Wahrscheinlich ist es der Racheakt eines Verbrechers, den er ins Gefängnis gebracht hat. Frau Keller kann in einem solchen Fall nicht tatenlos zusehen. Sie entschließt sich, etwas auf eigene Faust zu unternehmen, ohne Wissen ihres Mannes. Über einen Dieb, der sich in der Unterwelt auskennt, versucht sie, an den Mann heranzukommen, der sich an dem Kommissar rächen will. Darsteller: Kommissar Keller: Erik Ode Walter Grabert: Günter Schramm Robert Heines: Reinhard Glemnitz Harry Klein: Fritz Wepper Fräulein Rehbein: Helma Seitz Helga Lauer: Emely Reuer Franziska Keller: Rosemarie Fendel Gerhard Diebach: Harald Juhnke Kurt Rosse: Klaus Löwitsch Riegel: Horst Michael Neutze Leppich: Gerd Günter Hoffmann Frau Diebach: Angelika Zielke Informant im Billardlokal: Johannes Buzalski Mann im Hof: Zbyněk Brynych Kartenspieler: Hans Kern Mädchen im Restaurant: Bärbel Markus Putzfrau in Gaststätte: Helga Endler Buch: Herbert Reinecker Titelmusik: Herbert Jarczyk Musik: Wilson Pickett: Hey Joe Kamera: Rolf Kästel, Rüdiger Meichsner Schnitt: Werner Preuß Regie-Assistenz: Ilona Juranyi Kostüme: Hildegard Bornkessel Bauten: Wolf Englert, Margret Finger Aufnahmeleitung: Harald Vohwinkel Herstellungsleitung: Gustl Gotzler Regie: Erik Ode Hergestellt durch die Neue Münchner Fernsehproduktion im Auftrag des ZDF Erstsendung: 18. September 1970



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