Mein Tod gehört mir! ……………… {Wirklich? Und wenn ja: Welcher?}

Das Thema “Tod” ist nicht nur in dieser Woche so allgegenwärtig wie täglich medial präsent, dass man eigentlich fragen muss, wie noch die Rede davon sein kann, er werde tabuisiert.

Was in beinahe jedem Print- wie Online- oder sonstigem Medium als These behauptet wird, um das Thema erneut aufzugreifen, in welchem Kontext auch immer.

I.

Dazu gehört neben vielen Themenbereichen die Frage, ob und mit welchen Mitteln man die Todesstrafe vollstrecken darf.

Unternehmen haben Mittel verweigert, die bislang dazu verwendet wurden, nun wird mit anderen “experimentiert”. Diese haben eine minutenlange Vollstreckung zur Folge, bei der sich die Frage stellt: Wo endet das Recht eines Staates nicht nur zur Todesstrafe als solcher, sondern vor allem in der Wahl der Mittel und ihrer Grausamkeit? Kann eine so grausame Vollstreckungsweise allein mit dem Einwand gerechtfertigt werden, dass kein zum Tode verurteilter Täter ein Recht auf nicht grausame, auf menschenwürdige, nicht menschenrechtsverletzende Tötung habe? Ist das Recht eines Staates auf Todesstrafe als Teil des Rechtssystems, in Ob und Wie der Vollstreckung ein völkerrechtliches, ein menschenrechtliches Tabu? Gibt es keine Grenzen bei Tätern auch von Kapitaldelikten bei:

“Deinen Tod, sein Wann und Wie bestimmt der Staat”?

II.

Zur Frage “Mein Tod gehört mir” gehört auch das Thema der Organspende. Das mittlerweile in einer geradezu exzessiv zu nennenden Weise omnipräsent in Medien all-täglich ist. So sehr overrepresented, dass es gerade das Gegenteil bewirkt, liest man zwischen und längst auch in den Zeilen der Leser, Zuschauer und Kommentare online, die dann dazu abgegeben werden. Spürbar längst eine selbst bei (vorher oder grundsätzlich auch jetzt eigentlich) positiv zur medizinischen Hilfe für andere bereiten Menschen entstandene und sich verstärkende Abwehr gegen den zunehmenden Druck zur angeblich einzig erlaubten Entscheidung ...

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Bis zum Umfallen? Ärztemangel zwingt Landarzt (83) zum Arbeiten | quer vom BR

Der Landarzt Doktor Gottfried Hagitte war schon in Rente. Als sein Nachfolger schwer krank wurde und sich niemand fand, der die Praxis im kleinen fränkischen Bischofsheim an der Rhön übernahm, sah sich der Doktor in der Pflicht. Jetzt hält er wieder Sprechstunden und macht Hausbesuche -- im Alter von 83 Jahren! Ein Extremfall, der ein allgemeines Problem beleuchtet: Denn trotz aller Anstrengungen wird es immer schwerer die Landpraxen in Bayern zu besetzen. Viele Landärzte suchen jetzt schon per Unternehmensberater oder Headhunter nach Nachfolgern. Mehr auf http://quer.de/blog



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