Bauherrenmodelle und das Wissen der Bank um die Provisionszahlungen

Eine dem Erwerber von Wohnungseigentum im Vorfeld vom Vermittler vorgelegte, formularmäßige (bloße) Zahlungsanweisung an den Notar, aus dem Geldbetrag (= Darlehensvaluta der vorfinanzierenden Bank), der auf dem Notaranderkonto eingeht, “nachfolgend aufgeführte Beträge” zu seinen Lasten und auf seine Rechnung “an die aufgeführten Empfänger weiterzuleiten”, kann – auch unter Berücksichtigung der Unklarheitenregel des § 5 AGBG (heute § 305c Abs. 2 BGB) – nicht als abschließende Mitteilung der vom Vertrieb insgesamt erwarteten Provision (Außen- und Innenprovision) verstanden werden.

Denn sie enthält – im Gegensatz zu einem sog ...

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