Gold weg = Job weg?

Ein eher peinlicher Fall für das Bankhaus HSBC Trinkaus in Düsseldorf. Im Zusammenhang mit der Renovierung des Bankgebäudes an der Königsallee herrschten offenbar zeitweise chaotische Zustände. Dies offenbarte jetzt ein Kündigungsrechtsstreit vor dem Arbeitsgericht Düsseldorf. Geklagt hat eine langjährig beschäftigte Bankangestellte (namens Stoffels – wie der Express in seiner Online-Ausgabe berichtet – natürlich weder verwandt noch verschwägert mit dem Verf. dieser Zeilen!) gegen die ihr gegenüber ausgesprochene fristlose Kündigung. Anlass der Kündigung war das der Mitarbeiterin zur Last gelegte Abhandenkommen von immerhin zehn Kilo Goldbarren im Wert von rund 300.000 Euro. Als Tresoraufsicht sollte sie dafür sorgen, dass die Barren sicher in den Safe kommen, und verstieß gegen die Vorschriften. Wegen der Bauarbeiten bei Trinkaus herrscht im Keller der Bank offenbar ein ziemliches Durcheinander. Die Lieferung Gold sei „überraschend“ gekommen, so der Rechtsanwalt der Klägerin, die für den Weitertransport der Barren verantwortlich war. Nach den Vorschriften hätte sie einen Kollegen rufen müssen, um die Barren dann gemeinsam zum Tresor zu bringen ...

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