Rechtliche Fragen des Onlinehandels in Belgien

Auf den ersten Blick scheint Belgien kein attraktiver Markt für deutsche Onlinehändler zu sein. Belgien ist ein kleines Land mit etwa 10 Millionen Einwohnern und schwierig abzudecken auf Grund des Sprachenstreits, der zu einer umständlichen und kostspieligen Doppelsprachigkeit (französisch, flämisch, Deutsch wird nur von einer sehr kleinen Minderheit an der Grenze zu Deutschland gesprochen) führt. Belgien hinkt im E-Commerce den Nachbarländern mit einem Anteil von nur 3% des Onlinehandels am Gesamthandelsumsatz hinterher. Aber dieser erste Blick täuscht.

Der belgische E-Commerce Markt holt mit Zuwachsraten von etwa 60% in den letzten Jahren auf. Die Belgier verfügen über eine hohe Kaufkraft. Das Land ist von Deutschland bequem zu erreichen. Heute haben über 60% der Belgier, die über einen Internetanschluss verfügen, bereits online Waren gekauft. Auch Bevölkerungsgruppen über 40 Jahre kaufen zunehmend Waren über Internet. Nach allen Voraussagen wird der belgische E-Commerce Markt in den nächsten Jahren weiter wachsen und damit zunehmend ein attraktiver Markt für deutsche Onlinehändler werden. Kleider und Schuhe sind zurzeit die größten Umsatzbringer im belgischen Onlinehandel, gefolgt von Nahrungsmitteln und Elektroartikeln. Als Zahlungsmittel bevorzugt wird die Kreditkarte,

Viele deutsche Onlinehändler bieten auch eine Lieferung nach Belgien an. Das belgische Fernabsatzrecht unterscheidet sich allerdings vom deutschen Recht. Es wäre daher fahrlässig, unbesehen die deutschen Regeln zum Onlinehandel auf den Onlinehandel in Belgien zu übertragen ...

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