Posse und Glosse um Schloss Possenhofen – und menschliche Bedürfnisse

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Es klingt wie eine Posse aus Zeiten des königlich-bayerischen Amtsgerichts. Und nach Fällen wie dem Fahrtrecht, eben im weitesten Sinne um Zugangsrechte und deren Nutzung. Eine Folge der Serie übrigens, die höchst instruktiv und prägnant Worte zur Frage von Recht, Gerechtigkeit und Anlass zu Vergleichsregelungen findet.

Und auch zu dem, was seit Jahrhunderten Recht war und nicht Unrecht werden könne.

Um alte Rechte an noch älteren Grundbesitzen und deren Grundstücken geht es auch in dem, was dieser Tage beim Verwaltungsgericht München zur Verhandlung ansteht. Wenn es um die Sorge geht, rund um das Schloss Possenhofen könne es weniger ruhig werden, als mancher es dort liebt und schätzt.

Wenn Sie ebenfalls zu denjenigen gehören, die sich Schloss Possenhofen noch immer so vorstellen, wie seit Jahrzehnten cineastisch frei erfunden und gemogelt in den Köpfen verankert, wäre zunächst dieses Trugbild zu korrigieren, bevor wir auf ein Altarbild zu sprechen kommen können.

Damit könnte ich mich zwar bei den Klägern ebenfalls unbeliebt machen, wenn ich so zwangsläufig Ihre Aufmerksamkeit auf das wahre Schloss Possenhofen lenke und wo dieses in Wahrheit liegt. Und wo eben nicht. Und damit auch Ihren Blick auf reizvolle Anlauf- und Besuchsziele lenke. Aber die Kläger werden mich schon nicht gleich deswegen verklagen und hätten es auch schwer damit, wo nur Tatsachen wahrheitsgemäss und eben gerade nicht cineastisch optisch täuschend erklärt werden ...

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Königlich Bayerisches Amtsgericht - 12 - Das Fahrtrecht

Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor anno 14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch Seine Königliche Hoheit der Herr Prinzregent regiert, ein kunstsinniger Monarch. Denn der König war schwermütig. Das Bier war noch dunkel, die Menschen warn typisch; die Burschen schneidig, die Dirndl sittsam und die Honoratioren ein bisserl vornehm und ein bisserl leger. Es war halt noch vieles in Ordnung damals. Denn für Ordnung und Ruhe sorgte die Gendarmerie und für die Gerechtigkeit das Königliche Amtsgericht. Amtsgerichtsrat August Stierhammer: Hans Baur Wachtmeister: Georg Blädel Gerichtsschreiber Haberkorn: Franz Loskarn Staatsanwalt: Peter Brand Ökonomierat Josef Fäustl: Albert Hoerrmann


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