Kinder kauften Apps: Apple muss Schadensersatz in Millionenhöhe an Eltern zahlen

Wie wir berichteten, hat der Bundesgerichtshof im Juli 2013 entschieden, dass eine Werbung, die sich in erster Linie an Kinder richtet, unzulässig ist. Gemäß § 3 Abs. 3 UWG i.V.m. Nr. 28 des Anhangs dazu ist eine Werbung dann wettbewerbswidrig, wenn darin eine unmittelbare Aufforderung an Kinder enthalten ist, die beworbene Ware selbst zu erwerben oder ihre Eltern oder andere Erwachsene dazu zu veranlassen.

Wenn Kinder im Spiel sind, muss nicht nur die konkrete Gestaltung der Werbung genau überprüft werden. Auch vertragliche Ansprüche sind vor dem Hintergrund der Geschäftsunfähigkeit bzw. beschränkten Geschäftsfähigkeit von Kindern mit Vorsicht zu genießen.

Laut tagesschau.de hat aktuell das Unternehmen Apple in den USA aufgrund einer anhängig gemachten Sammelklage von betroffenen Eltern einem Vergleich zugestimmt, wonach das Unternehmen mindestens 32,5 Millionen Dollar an die Geschädigten zahlt.

Kinder kauften kostenpflichtige Apple-Apps

Hintergrund des Rechtsstreits ist, dass Kinder kostenpflichtige Apps über den Apple-Online-Store gekauft haben ...

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