Am Ende hat das Gute gesiegt

Zu meinen täglichen Verpflichtungen gehört es auch, Junior Nummer 3 pünktlich und sicher zu seinem Kindergarten zu bringen. Dort in der Straße benötigt man entweder einen Bewohnerausweis für unbefristetes Parken oder eine Parkscheibe für 2 Stunden. An einem hektischen Morgen im Dezember hatte ich jede Menge Probleme zu lösen. Zu Hause konnte sich Junior nicht entscheiden, ob er die Beanie-Mütze oder doch die Lammfellmütze aufsetzen wollte. Ferner waren wir uns in der Wahl der passenden Fußbekleidung nicht einig. Auch musste noch schnell ein geeignetes 2. Frühstück in den Rucksack gepackt werden. Am Kindergarten angekommen, musste ich bei der Parkplatzsuche erst noch eine Ehrenrunde drehen, bevor ich das Auto in einiger Entfernung abstellen konnte. Auf der Fahrt war "Hasi", das Stofftier und treuer Begleiter meines Kindes im Fußraum verschwunden. Auch der musste nun gerettet werden. Kurz, meine Gedanken waren auf alles fokussiert, nur nicht auf das Einlegen einer korrekt gestellten Parkscheibe. Endlich war Junior glücklich versorgt in die Obhut der Erzieherin übergeben, da grinste mir unter dem Scheibenwischer der Windschutzscheibe meines Autos ein Strafzettel entgegen, den ich wütend im Innenraum meines Fahrzeuges verstaute. Wenige Meter weiter sah ich den gemeindlichen Vollzugsdienst seiner Arbeit nachgehen. Na warte nur, dachte ich. Das gibt einen geharnischten Brief an den OB, die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, den Stadtteilverein und an amnesty international ...Zum vollständigen Artikel

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