(Anwalt Strafrecht Berlin) OLG Franfkurt am Main vom 23.12.2013 -Fortdauer der Untersuchungshaft im Fall S&K Gruppe (Pressemeldung)

23.12.2013 – Pressemitteilung

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat mit Beschluss vom heutigen Tag die Fortdauer der Untersuchungshaft von sieben Beschuldigten im Betrugsfall um die “S&K-Gruppe” beschlossen. Einen weiteren Beschuldigten – den 71jährigen Z. – hat das OLG gegen Leistung einer Kaution und Auflagen von der Haft verschont.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt seit geraumer Zeit unter anderem im Zusammenhang mit der Auflegung von Fonds der “S&K-Gruppe” wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs mit Kapitalanlagen gegen zuletzt mehr als 80 Beschuldigte. Der Schaden zulasten der geprellten Anleger soll nach letztem Ermittlungsstand mehr als 200 Millionen Euro betragen. Neben den beiden Hauptbeschuldigten – dem 34jährigen S. und dem 32jährigen K. – wurden sechs weitere mutmaßliche Mittäter auf der Grundlage von Haftbefehlen des Amtsgerichts Frankfurt am Main im Februar 2013 in Untersuchungshaft genommen, bei denen es sich im Wesentlichen um Verantwortliche der “S&K-Gruppe” und mit dieser verbundener Unternehmen handelt.Da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, hat die Staatsanwaltschaft noch keine Anklage erhoben.

Für diesen Fall hat das OLG turnusmäßig darüber zu entscheiden, ob die Untersuchungshaft fortzudauern hat. Die erste Entscheidung hierüber wurde mit dem heutigen Beschluss getroffen.

Das OLG hält fünf der Beschuldigten – darunter die Hauptbeschuldigten S. und K. – des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges sowie darüber hinaus der schweren Untreue bzw. der Anstiftung zur Untreue für dringend verdächtig ...

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