Rezension Zivilrecht: FamFG

Bahrenfuss (Hrsg.), FamFG, 2. Auflage, Erich Schmidt 2013 Von RA, FA für Verkehrsrecht Sebastian Gutt, Helmstedt Vor etwas mehr als vier Jahren ist das FamFG eingeführt worden und hat zwischenzeitlich schon wieder eine Reihe von weiteren Änderungen erfahren, und zwar redaktionelle und inhaltliche. Im Bereich des Familienrechts sind die vereinzelten Vorschriften in der ZPO aufgegeben und ins FamFG übergegangen. Aber nicht nur im Bereich des Familienrechts gilt das Gesetz, anders als der Name vermuten lässt. Das FamFG hat in der Praxis eine erheblich bedeutendere Rolle, gilt z.B. auch für das Erbrecht. Gerade deshalb ist ein geübter Umgang mit ihm in der (anwaltlichen) Praxis unerlässlich. Der vorliegende, nunmehr in der zweiten Auflage erscheinende Kommentar aus der Reihe „Berliner Kommentare“ will dem Praktiker im Umgang mit der nach wie vor durchaus als neu zu bezeichnenden Materie eine wichtige Stütze sein. Es handelt sich um ein echtes Schwergewicht mit insgesamt 2834 Seiten (inklusive Stichwortverzeichnis). Das Autorenteam besteht überwiegend aus Praktikern, vor allem Rechtsanwälten/Notaren und Richtern, aber auch aus Professoren. Dies lässt auf eine gute Mischung aus Praxis und Lehre schließen. Ziel des Kommentars ist es, „einen aktuellen, praxisnahen und zuverlässigen Begleiter für alle Fragen aus den sehr unterschiedlichen Bereichen des FamFG zur Verfügung“ zu stellen. Der Kommentar ist sehr übersichtlich gestaltet und lässt sich gut und flüssig lesen. Dies liegt an der angenehmen Schriftgröße und den zahlreichen Abständen im Text, die den Lesefluss fördern ...Zum vollständigen Artikel


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