4A_354/2013: Verhältnismässigkeit bei Organisationsmängel (Bestätigung der Rechtsprechung)

Das Bundesgericht bestätigt in diesem Entscheid den Grundsatz der Verhältnismässigkeit bei der Behebung von Organisationsmängel - in casu das Fehlen einer Revisionsstelle - gemäss Art. 731b Abs. 1 OR. Unter Verweis auf BGE 138 III 294, E. 3.3.1 und 4A_411/2012 vom 22. November 2012, E. 2.1.5 weist das Bundesgericht darauf hin, dass in solchen Fällen die Ernennung des fehlenden Organs grundsätzlich die angemessene Massnahme zur Beseitigung des Organisationsmangels ist (E. 2.1.4). Dabei verweist es auf die unter dem früheren Recht vorgesehene Stufenfolge der zu treffenden Massnahmen (Art. 727 f. aOR: Ansetzung einer Frist zur Behebung des Mangels und bei deren erfolglosen Verstreichen die richterliche Ernennung der Revisionsstelle, nicht aber die Auflösung der Gesellschaft), welche der Gesetzgeber mit Art. 731b OR nicht durchbrechen wollte (E. 2.1.4) ...Zum vollständigen Artikel

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