Opferhilfeentschädigung aufgrund von Exposition mit Asbeststaub

Nach Art. 2 aOHG erhält jede Person, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist, und zwar unabhängig davon, ob der Täter ermittelt worden ist oder ob er sich schuldhaft verhalten hast, Hilfe nach dem aOHG. Das Bundesgericht musste sich in diesem Zusammenhang mit Ansprüchen einer Erbengemeinschaft eines Opfers auseinandersetzen, die Schadenersatz aufgrund des aOHG beanspruchte (Entscheid des Bundesgerichts vom 16. Dezember 2013; 1C_135/2013). Das Opfer arbeitete in den Jahren 1972 und 1973 bei der Eternit AG, es war damals 13 ¾ Jahre alt. Der 2007 eingetretene Tod des Opfers ist unbestrittenermassen Folge seiner Asbestexposition bei der Eternit AG. Die Strafverfolgungsverjährung und die damit zusammenhängende zivilrechtlichen Forderungen sind verjährt, da diese im Zeitpunkt der Tathandlung zu laufen beginnt, nicht in mit Erfolgseintritt ...Zum vollständigen Artikel

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