Sasse & Partner und die doppelte Auswahl-Unterlassungserklärung

Die Hamburger Kanzlei Sasse & Partner Rechtsanwälte hält in aktuellen Abmahnungen den neuen § 97a Abs. 3 S. 2 UrhG immer noch nicht für anwendbar, weil sie das Anbieten von aktuellen Filmen in Filesharing-Netzwerken für unbillig hält. Dafür weisen die aktuellen Abmahnungen der Kanzlei Sasse & Partner Rechtsanwälte aber jetzt zwei verschiedene Unterlassungserklärungen auf. Der abgemahnte Anschlussinhaber darf entscheiden, oder besser soll oder muss sich entscheiden ob er als Täter die Unterlassung versprechen möchte oder als Störer. Ein nahezu genialer Schachzug, macht es doch die Unterscheidung zwischen Täter oder Störer der abmahnenden Kanzlei deutlich einfacher im Anschluss an die Abmahnung die richtige Klage über die korrekte Klagesumme zu formulieren, denn schließlich haftet der Störer nicht für Schadensersatz nach Lizenzanalogie oder dergleichen, sondern nur für die Abmahnkosten der Rechtsanwälte ...Zum vollständigen Artikel


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