Prokon droht Anlegern mit Insolvenz

Der Konzern Prokon aus Itzehoe weist die Anleger auf eine drohende Insolvenz hin. Mit den von den Anlegern eingesammelten Geldern investiert Prokon vor allem in Windräder in Holzprodukte und Biokraftstoffe.

Der Geschäftsführer Carsten Rodbertus hat seinen Anlegern angekündigt, Insolvenzantrag zu stellen, wenn – offenbar zahlreich – erfolgte Kündigungen der Einlagen (Genussrechte) zurückgezogen werden (Download bei www.prokon.net).

Es ist natürlich grundsätzlich völlig richtig – wie der Geschäftsführer Rodbertus darstellt – dass im Falle eines Insolvenzverfahrens erhebliche Werte vernichtet werden; allein der Insolvenzverwalter würde sich angesichts der hohen Insolvenzmasse über ein solches Verfahren “freuen”. Ich weiß aus Insiderkreisen, dass Verwalter auf solche Verfahren und “das große Los” lauern. Weiterhin kann man nicht davon ausgehen, dass Verwalter Unternehmen betriebswirtschaftlich optimal führen. Das führt zu Kosten/Nachteilen, die nicht nur einen herben Verlust für die Unternehmer und die Mitarbeiter bedeutet, sondern auch für die Anleger und Gläubiger einen richtig hohen Ausfall – meist den Totalausfall (durchschnittliche Quoten ca. 0-8%) – bedeutet ...

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