Mönchengladbacher Schöffengericht verhängt Bewährungsstrafe gegen Plantagenbetreiber

Zufrieden war ich heute morgen mit einem Urteil des Mönchengladbacher Schöffengerichts, durch welches mein Mandant – ein Endfünfziger – wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in zwei Fällen zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Im Herbst 2012 war der damals arbeitslose Mann, der aufgrund persönlicher Vorkommnisse eine depressive Phase durchlitt, in einem Schnellimbiss-Restaurant in Holland mit einem Niederländer ins Gespräch gekommen, der sich zunächst auf einer ganz menschlichen Schiene für ihn zu interessieren schien und ihn später dazu überredete, in einem zu seiner bescheidenen Behausung gehörenden Schuppen eine Cannabisplantage mit ca. 50 Pflanzen einzurichten. Das Equipment und auch die Pflanzenstecklinge wurden von dem Niederländer geliefert, er gab mündlich und auch schriftlich genaue Anweisungen, wie die Aufzucht der Pflanzen zu erfolgen hätte. Zwei Ernten hat es gegeben, bevor die Plantage aufflog, beide mit eher bescheidenem Erfolg ...

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