Der Schattenwurf eines Gebäudes

Ist bei einer geplanten Errichtung eines vierstöckigen Gebäudes davon auszugehen, dass die zu erwartende Erhöhung des Lärmpegels im vorhandenen Verkehrslärm untergeht und vom menschlichen Gehör nicht als Pegelerhöhung wahrzunehmen ist, sind keine Nachbarrechte verletzt. Darüber hinaus existiert kein Recht, von Schattenwurf verschont zu bleiben. Ein drohender Schattenwurf durch das Nachbargebäude ist hinzunehmen.

So hat das Verwaltungsgericht Braunschweig in dem hier vorliegenden Eilverfahren entschieden, mit dem sich gegen die Errichtung des Zentrums für Systembiologie (BRICS) am Rebenring in Braunschweig Gebäudeeigentümer auf der gegenüberliegenden Seite des Rebenringes gewehrt haben. Diese hatten gegen den Bau eingewandt, dass durch das Zentrum erhöhter Verkehrslärm und erhöhte Abgasimmissionen zu erwarten seien. Darüber hinaus werde das ca. 80 m lange, vierstöckige Gebäude, in dem das BRICS untergebracht werden soll, auch ihre Gebäude verschatten ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK