Bei Erhalt einer Kündigung ist Eile angesagt

Arten von Kündigungen

Es gibt außerordentliche und ordentliche Kündigungen. Eine außerordentliche (auch: fristlose) Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis sofort. Bei einer ordentlichen (auch: fristgerechten) Kündigung muss der Arbeitgeber die jeweils geltende Kündigungsfrist beachten. Diese Frist ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Ein Sonderfall ist die Änderungskündigung. Das ist eine Kündigung unter gleichzeitigem Angebot der Fortsetzung des Arbeitsvertrags zu neuen Arbeitsbedingungen (z. B. weniger Gehalt, längere Arbeitszeiten, anderer Arbeitsort).

Inhalt des Kündigungsschreibens

Der Arbeitgeber kann eine Kündigung nur schriftlich aussprechen. Die Kündigung muss unterschrieben sein. Kündigungen per Fax, E-Mail oder SMS sind daher unwirksam. Kündigt der Arbeitgeber (Geschäftsführer, Vorstand, Inhaber) nicht selbst, sondern ein Vertreter, so muss dem Kündigungsschreiben eine Vollmacht im Original beigelegt sein. Andernfalls kann der Arbeitnehmer die Kündigung innerhalb einer Woche zurückweisen. In einem solchen Fall ist die Kündigung aus formalen Gründen unwirksam. Kündigungsgründe muss der Arbeitgeber im Kündigungsschreiben jedoch nicht nennen ...

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