wie der prozessunfähige Kläger Berufung einlegt

eine etwas exotische Nichtzulassungsbeschwerde - ich mache es daher auch kurz - hatte das BSG abzuarbeiten und gab dem prozessunfähigen Kläger Recht, der ohne Genehmigung seines bestellten besonderen Vertreters Berufung eingelegt hatte. Eine interessante Geschichte, falls man jemals den an sich prozessunfähigen Mandanten ohne Zustimmung des besonderen Vertreters in die nächste Instanz bringt. Das LSG NRW hatte sich scheinbar durchaus informiert, wie das BSG die Sache üblicherweise sieht und sich dafür entschieden den Vertreter, Vertreter sein zu lassen, der darf, was ein Vertreter so darf. Das wollte man in Kassel anders. Was werden die gelacht haben in Essen:
Im Rahmen seiner den Beteiligten gegenüber bestehenden Fürsorgepflicht (vgl dazu Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl 2012, Vor § 60 RdNr 1b; Leitherer, aaO, § 106 RdNr 2 mwN) hat das Gericht zur Wahrung der prozessualen Rechte prozessunfähiger Beteiligter (vgl Art 19 Abs 4, Art 103 Abs 1 GG) grundsätzlich darauf zu achten, ob sich die Maßnahmen eines besonderen Vertreters, der für das bei ihm anhängige Verfahren bestellt ist, im Rahmen der Pflichten halten, die diesem dem prozessunfähigen Beteiligten gegenüber obliegen ...
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