Religiöse Herabwürdigung des Propheten Mohammed

Wie weit darf Islamkritik gehen? Mit dieser Frage hatte sich der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien zu befassen. Im Februar 2011 war die bekannte Islamkritikerin Elisabeth Sabaditsch-Wolff vom Wiener Straflandesgericht wegen Herabwürdigung religiöser Lehren (§ 188 öStGB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 480 Euro verurteilt, vom Vorwurf der Verhetzung (§ 283 öStGB) jedoch freigesprochen worden.

In einem Seminar für Jungwähler an der rechtspopulistischen FP-Parteiakademie soll sie dem Propheten Mohammed einen „relativ großen Frauenverschleiß“ unterstellt und darüber hinaus angedeutet haben, er habe „gerne mit Kindern ein bisschen was“ gehabt – wobei sie sich offenbar auf eine islamische Überlieferung bezog, nach der dessen dritte Frau bei der Eheschließung sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt gewese ...

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