Letzter Trumpf oder letztes Aufbäumen – die StA im Wulff-Verfahren?

entnommen wikimedia.org Urheber Bus1110

Viele Leser spielen sicherlich auch gerne Karten, so wie ich. Bei vielen wird es Skat sein. Das ist nicht so mein Spiel, da man m.E. dabei zu viel rechnen muss und nicht so viel “quatschen” kann. Ich spiele daher lieber Doppelkopp, das ich unterhaltsamer finde. Aber egal: Jeder, der Karten spielt, wird die Situation kennen. Man liegt – das weiß man – hinten, die andere Seite scheint zu gewinnen. Aber man hat ja noch einen Trumpf, und zwar einen hohen, mit dem man dann alles rausreißen möchte, wenn man ihn präsentiert. Im Doppelkopf ist das – wenigstens bei uns – die Dulle (die Herz 10), der höchste Trumpf. Die verwahrt man häufig bis zum Schluss und will dann noch einen dicken Stich machen. Nur: Häufig gelingt das nicht, da die andere Seite im Verlauf des Spiels schon so viele Punkte gesammelt hat, dass man nicht mehr auf- und überholen kann. Dann war der letzte Trumpf ein letztes Aufbäumen, das das Spiel nicht mehr hat wenden können.

So ähnlich sieht für mich das Verhalten der StA im hanoveraner Wulff-Verfahren auf. Man gibt sich nicht geschlagen, sondern präsentiert jetzt noch sieben Zeugen, die man über Beweisanträge ins Verfahren einführt (vgl. dazu bei LTO) ...

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