Arbeitsrecht: Vereinfachung der Dokumentationspflicht bei der Zeiterfassung

Das geltende Arbeitsgesetz (ArG) samt Verordnung (ArGV 1) sehen vor, dass der Arbeitgeber die Arbeitszeiterfassung für alle dem Arbeitsgesetz unterstellten Arbeitnehmenden auf geeignete Weise dokumentieren muss. Insbesondere müssen Dauer und Ort der geleisteten täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit und die Pausen von mindestens einer halben Stunde ersichtlich sein (Art. 73 ArGV 1). Eine derart detaillierte Dokumentation ist nicht in allen Tätigkeitsfeldern möglich bzw. sinnvoll, weshalb nun das Staatssekretariat für Wirtschaft eine ab 1. Januar 2014 gültige Weisung erlassen und damit eine vereinfachte Dokumentationspflicht für Kaderpersonal, Projektleiter oder andere Mandatsträger mit (Ergebnis)Verantwortung eingeführt hat. Es soll nun künftig bezüglich der Arbeitszeiterfassung nach den folgenden drei Kategorien unterschieden werden: 1. Keine Arbeitszeiterfassung Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung betrifft nur Arbeitnehmende, für welche die Arbeits- und Ruhezeiten gemäss Arbeitsgesetz gelten. Unter diese Kategorie fallen jedoch nicht höhere leitende Angestellte (Art. 3 lit. d ArG) wie Geschäftsführer, Geschäftsleitungsmitglieder und dergleichen. Sie trifft keine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung. 2 ...Zum vollständigen Artikel

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