ALBIS Finance AG: Anleger müssen Forderung nicht begleichen

Das Amtsgericht Neuwied hat Klagen der ALBIS Finance AG (ALBIS) auf Ausgleich eines negativen Auseinandersetzungsguthaben zurückgewiesen. Trotz mehrfacher Hinweise durch das Gericht, war es der ALBIS nicht gelungen, ihre Forderung nachvollziehbar darzulegen. Damit ist der KANZLEI GÖDDECKE ein entscheidender Erfolg gelungen. Weitere Urteile werden erwartet. Vor einiger Zeit begann die ALBIS flächendeckend damit, ihre Anleger auf Zahlung eines negativen Auseinandersetzungsguthabens in Anspruch zu nehmen. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass der Vertrag beendet sei und sich nach (vermeintlicher) Berechnung durch einen Wirtschaftsprüfer ein Saldo zu Lasten des Anlegers ergebe. Dabei blieb aber völlig unklar, wie sich die einzelnen Positionen berechneten und welche Zahlen der Rechnung zu Grunde lagen. Darüber hinaus tauchten einige Positionen in der Rechnung überhaupt nicht auf, obschon der Gesellschaftsvertrag diese ausdrücklich vorsieht. Die von der KANZLEI GÖDDECKE vertretenen Anleger beriefen sich daher darauf, dass die Höhe der Klageforderung schlechthin nicht nachvollziehbar sei. Das Gericht sah das genauso. Es erteilte der ALBIS daher den Hinweis, dass die bislang nicht dargelegt sei, wie sich die Klageforderung berechnet. Dem kam die ALBIS nicht ausreichend nach, so dass die Klagen abgewiesen wurden. Mit einem identischen Ergebnis dürfte auch ein Rechtsstreit vor dem Landgericht Bonn enden. Dort wurde der ALBIS u. a. auf Folgendes hingewiesen, ohne dass hierzu bislang Stellung bezogen wurde: Die Kammer weist darauf hin, dass der Klägerin die Darlegungs- und Beweislast für den geltend gemachten Anspruch obliegt ...Zum vollständigen Artikel

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