Vertragsstrafeklauseln können auch teilweise unwirksam sein.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) unterliegen einer strengen Wirksamkeitskontrolle durch das Gesetz (§ 305 ff BGB). So sind beispielsweise Vertragsstrafeklauseln nur gültig, wenn sie schuldabhängig formuliert sind und sowohl für die einzelne Zeiteinheit des Verzugs (zum Beispiel Tag der Fristüberschreitung) als auch in der Gesamthöhe angemessen sind. Besonders streng beurteilt die Rechtsprechung Vertragsstrafeklauseln, die für Zwischenfristen etwa bei einem Bauzeitenplan vereinbart werden. Danach sind solche Klauseln unwirksam ,bei denen sich trotz Einhaltung des Endtermins eine hohe Vertragsstrafe dadurch ergeben kann, dass eine Zwischenfrist zwar nur unerheblich überschritten wird, diese Fristüberschreitung aber bei den folgenden Zwischenfristen nicht mehr wettgemacht werden kann ...

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