statistische Armut

Kinderarmut. Hartz IV und bedrohende Armut. Hört sich schlimm an. Ist es auch. Unsinn ist die Statistik. Statistisch ist etwa jedes fünfte Kind von Armut bedroht - in Bremen jedes dritte, in der Oberpfalz nur jedes zehnte. Schreibt Spiegel online. In Bayern ist alles besser könnte man sagen (und schreibt morgen vermutlich der Münchener Merkur), aber wie jede Statistik hat auch diese einen Haken. Sie misst die Unterschiede in Einkommen, nicht die Kosten. Oder anders: Umsatz und Gewinn ist nicht das selbe. Der Spiegel verweist auf eine Tabelle, in der aufgeführt ist, was armen Kindern im Vergleich fehlt (auch hier ergeben sich Ungereimtheiten). Was einem fehlt ergibt sich logischerweise nicht aus dem was an Geld herein kommt, sondern wie viel man übrig hat. Möchte man meinen. Erfasst wird auf der Karte wieder die relative Armut bezogen auf das deutsche Durchschnittseinkommen. Der Begriff scheint sich bewährt zu haben, da er Garant für große Zahlen ist. Denn das Einkommen ist in Deutschland - schon aufgrund der Kostenunterschiede unterschiedlich. Wegen dieser Unterschiede ist Deutschland ein Land der Armut - statistisch. Kleiner Tipp: zukünftig erheben wir den deutschen Sprachraum, da bekommen wir die krassen Durchschnittsgehälter aus der Schweiz dazu. Nehmen Sie an, Sie leben in einem Dorf, in dem nur Einkommensmillionäre leben (Schweiz). Von Armut bedroht sind Sie dann unterhalb eines Gehalts von unter 600.000 €, denn das sind 60 % der durchschnittlichen Einkommens ...Zum vollständigen Artikel

  • Deutschlandkarte: Wo die meisten armen Kinder wohnen

    spiegel.de - 1 Leser - Ihnen fehlt es an Geld, an akzeptablen Wohnverhältnissen und an Winterkleidung: 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von Armut bedroht. Eine Studie zeigt, wo die Not am größten ist - vor allem die Entwicklungen in Bremen und Nordrhein-Westfalen erschrecken.

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