Liebesdienste für Häftlinge

Einer Gefängnispsychologin, die in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim arbeitete und nun seit August 2013 selbst in Untersuchungshaft sitzt, wird seit Dienstag vor dem Amtsgericht München der Prozess gemacht. Ihr wird vorgeworfen, zwei Häftlinge sexuell missbraucht zu haben und ihnen Originalschlüssel für Zellentüren zum Nachmachen überlassen haben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Die 50-Jährige soll seit 2006 – kurz nachdem sie in Stadelheim begonnen hatten – mit einem Gefangenen eine intime Beziehung unterhalten und sich für die Liebesdienste mit durchweg positiven Stellungnahmen in seinem Abschiebungsverfahren „erkenntlich gezeigt“ haben. Laut Anklage kam es im Büro der Psychologin in mindestens 30 Fällen zum Geschlechtsverkehr ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK