Weiterbau der A14 bei Magdeburg: Ende der Sackgasse, pardon: Stummelstrecke?

Ob es dort wirklich endet, wird sich dort noch erweisen müssen.

Heute aber jedenfalls entschieden hat das Bundesverwaltungsgericht, dass der Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt für den Neubau der Bundesautobahn A 14 im Abschnitt von Colbitz bis Dolle rechtswidrig und nicht vollziehbar ist.

Der planfestgestellte Abschnitt ist – von Magdeburg aus in Richtung Norden betrachtet – das dritte Teilstück der insgesamt rund 155 km langen Autobahn von Magdeburg nach Schwerin. Das durch die Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führende Gesamtvorhaben beginnt nordwestlich von Magdeburg, verläuft in nördlicher Richtung über Wittenberge und endet am Autobahndreieck Schwerin (A 24).

Die Klage des Naturschutzverbandes BUND hatte teilweise Erfolg:

1. Mit dem vom Bundesverwaltungsgericht festgestelltem Hauptfehler wird ein Fehler fortgesetzt, welcher der Behörde bereits bei der Planung des (von Süden her) vorangehenden Abschnitts unterlaufen war:

Dieser Abschnitt hatte ursprünglich nicht an der Anschlussstelle Colbitz, dem jetzigen Ausgangspunkt des hier umstrittenen Folgeabschnitts, geendet, sondern etwa 1,5 km nördlich davon „auf der grünen Wiese“. Um die insoweit fehlerhafte Abschnittsbildung zu heilen, hatte das beklagte Landesverwaltungsamt im Jahr 2011 gegenüber dem auch damals klagenden BUND durch Prozessvergleich die Verpflichtung übernommen, die „Stummelstrecke“ aus der Planfeststellung des vorherigen Abschnitts herauszunehmen ...Zum vollständigen Artikel

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