Ein Fussballer outet sich – und alle finden’s toll

Nur ich, finde es nicht nur (sic!) toll.

Eher traurig.

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Ich habe Respekt vor Menschen, die zu dem stehen, was sie sind und wie sie sind.

Aber:

Ich habe nicht ein Jota weniger Respekt vor Menschen, die das nicht öffentlich machen müssen, um vor allem vor sich selbst zu dem stehen, was sie und wie sie sind, egal ob andere das wissen oder ebenso gut finden.

Ich habe nicht weniger Respekt vor Menschen, die ihre privaten Dinge, darunter auch sexuelle Neigung schlicht und einfach als privat ansehen. Auch als Prominente.

Privatsphäre verliert per se schon jegliche Bedeutung, wenn sie sich durch Verlautbarungen und Erklärungen veröffentlichen muss, um Toleranz und Akzeptanz zu bewirken. Anstatt sie einfach zu leben.

Toleranz und Akzeptanz besteht in Wahrheit erst dann und dort, wo es überhaupt kein Thema sein muss und ist, um einen Menschen so zu nehmen, wie er ist.

Wo bleibt hier der Teil der Grundrechte, der gern als der negative Teil bezeichnet wird, obgleich er nicht weniger wichtig und hochzuschätzen ist? Sich nicht äussern zu müssen, was man denkt, glaubt, an Meinung und Haltung und eben auch an sexueller Identität oder orientierung hat und einnimmt und eigen nennt? Ohne es benennen zu müssen, damit Akzeptanz, Wertschätzung, eben nicht Geringerschätzung, erfolgt?

Vorbildfunktion – wird dann gern als Grund genannt, um eben für viele andere auch Akzeptanz zu bewirken. Wenn ein Promi so akzeptiert werde, ein erfolgreicher Sportler, ein Sympathieträger, dann sehe es (irgendwann? …….. wann eigentlich mal?) auch für Otto Normalbürger besser aus, auch akzeptiert zu werden.

Die Theorie ist gut ...

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