Absoluter Revisionsgrund

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat auf eine Revision des Angeklagten erneut Stellung genommen zu der Frage, ob Änderungen an den schriftlichen Urteilsgründen, die nach dem Fristablauf i.S.d. § 275 StPO vorgenommen werden, eine Verstoß gegen diese Vorschrift und damit einen absoluten Revisionsgrund gemäß § 338 Nr. 7 StPO bedeuten.

Das Landgericht Potsdam hatte den Angeklagten wegen schwerer räuberischer Erpressung, räuberischer Erpressung sowie Anstiftung zur versuchten schweren räuberischen Erpressung in Tateinheit mit Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt und seine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung angeordnet.

Die Revision des Angeklagten hatte bereits aufgrund einer anderen Verfahrensrüge (Überschreitung der Unterbrechungsfristen i.S.d ...

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