Schadensersatz für die Verletzung eines Polizisten

Wird ein Polizeibeamter anlässlich einer Verkehrskontrolle tätlich angegriffen und verletzt sich, so dass er seinen Dienst nicht ausüben kann, handelt es sich um Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und eine mindestens fahrlässige Körperverletzung, für die das Land Schadensersatz erhalten kann.

Mit dieser Begründung hat das Landgericht Magdeburg in dem hier vorliegenden Fall dem Land Sachsen-Anhalt Schadensersatz in Höhe von 6.887,35 Euro wegen Verletzungen eines Polizeibeamten zugesprochen. Der mittlerweile 27-jährige Beklagte hat einen Polizeibeamten anlässlich einer Verkehrskontrolle mit Identitätsfeststellung am 19.11.2010 in Halberstadt tätlich angegriffen. Durch den Angriff des Beklagten wurde der Beamte an der Hand verletzt. Verletzungsbedingt konnte der Beamte vom 22.11.2010 bis 14.01.2011 seinen Dienst nicht ausüben. Weiterhin musste er ärztlich behandelt werden ...

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