Lohn: Streit um Lohn berechtigt nicht zur Arbeitsverweigerung

Verweigert einer Ihrer Beschäftigten beharrlich seine Arbeit, weil er denkt, nicht ausreichend bezahlt zu werden, riskiert er die fristlose Kündigung. Dabei schützt ihn auch ein Irrtum nicht, wie das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden hat (Az.: 5 Sa 111/13). Geklagt hatte ein Bodenleger, der mit seinem Arbeitgeber einen Stundenlohn von 12 Euro vereinbart hatte. Für bestimmte Bodenverlegearbeiten galt ein Akkordsatz. In 40 nahezu identischen Häusern sollte der Mann im Akkord Böden verlegen. Dabei musste er wie üblich im Vorfeld den Belag in die einzelnen Häuser schaffen und zuschneiden sowie den Untergrund reinigen. Nach zwei Tagen Arbeit rechnete sich der Arbeitnehmer seinen Durchschnittsstundenlohn aus und kam lediglich auf einen Betrag von 7,86 Euro brutto ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK