Bitte formulieren Sie möglichst umständlich

Der Rechtspfleger schreibt mir in einer Zivilsache. Der Mandant hatte Prozesskostenhilfe bekommen und ich war nicht außergerichtlich tätig. War man außergerichtlich tätig, muss man die außergerichtlichen Gebühren teilweise auf die gerichtlichen Gebühren anrechnen, das ist natürlich auch bei der Prozesskostenhilfe so. Deshalb gibt man im Antrag an, dass man nicht außergerichtlich tätig war, wenn man außergerichtlich nichts getan hat.

Der Rechtspfleger will aber trotzdem wissen, ob ich eine Geschäftsgebühr bekommen habe. Aber er fragt das nicht einfach, sondern mit folgendes:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Hinsichtlich Ihres Antrages auf Vergütung vom 28.10.2013 sei bezüglich Nr. 2300 ff RVG wie folgt ausgeführt:

Die Anrechnungsthematik stellt darauf ab, dass der Anwalt eine Erklärung zu der geschäftsgebühr abzugeben hat ob er eine Geschäftsgebühr erhalten hat. Vorsorglich sei hier auf die Kommentierung verwiesen:

Nach einer vermittelnden Auffassung hat § 15 a RVG zwar das geltende Recht geändert ...

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