Beim Abschluss von Aufhebungsverträgen ist Vorsicht angesagt

Arbeitnehmer und Arbeitgeber können das Arbeitsverhältnis jederzeit durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrags einvernehmlich beenden

Vorteile für den Arbeitnehmer

Falls der Arbeitnehmer seine Arbeitsstelle wechseln möchte, müssen die geltenden Kündigungsfristen nicht eingehalten werden. Zudem kann im Aufhebungsvertrag die Ausstellung eines guten Arbeitszeugnisses vereinbart werden. Bietet der Arbeitgeber den Abschluss eines Aufhebungsvertrags an, ist er meist zur Zahlung einer Abfindung oder anderer Sonderzahlungen bereit.

Form und Inhalt eines Aufhebungsvertrags

Ein Aufhebungsvertrag muss schriftlich geschlossen werden. Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen die Vereinbarung unterschreiben. Inhaltlich kann ein Aufhebungsvertrag weitgehend frei gestaltet werden. Der genaue Zeitpunkt sollte enthalten sein, an dem das Arbeitsverhältnis endet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können zusätzliche Regelungen zu ausstehenden Zahlungen, Abfindung, Freistellung von der Arbeit, Resturlaub, Auszahlung von Überstunden, Arbeitszeugnis, Arbeitspapiere, Dienstwagen, Arbeitgeberdarlehen etc. in den Aufhebungsvertrag aufnehmen.

Beteiligung des Betriebsrats

Vor dem Ausspruch einer Kündigung muss der Arbeitgeber den Betriebsrat anhören. Sonst ist die Kündigung unwirksam. Beim Abschluss eines Aufhebungsvertrags muss der Arbeitgeber den Betriebsrat nicht vorher informieren ...

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