Kein „Glück“ für Staatsanwälte im Wulff-Prozess

Es sollte für Oberstaatsanwalt Cle­mens Eim­ter­bäu­mer und die Staatsanwältin Anna Tafel­ski ein bedeutender Karriereschritt werden – siegessicher hatten sich beide in entschlossener Pose für die Presse ablichten lassen. Doch nun hagelt es Kritik von allen Seiten.

OStA Clemens Eimterbäumer und StA’in Anna Tafelski vor dem Wulff-Prozess // Bild: Staatsanwaltschaft Hannover

In der Hauptverhandlung gegen Bundespräsident a.D. Christian Wulff vor dem Hannoveraner Landgericht hatte der Vorsitzende Richter vor der Weihnachtspause ein Zwischenfazit gezogen, dass das Gericht bislang keine Belege für eine Vorteilsannahme erkennen könne. Ursprünglich waren Verhandlungstermine bis in den April 2014 hinein geplant, doch seit Dezember sieht alles nach einem schnellen Freispruch aus. Oberstaatsanwalt Eimterbäumer sollte nun bereits am Donnerstag seinen Schlussvortrag halten, nachdem die Vernehmung des Polizeibeamten, der die Ermittlungen hauptsächlich führte, unergiebig war und somit nichts richtig Überraschendes zutage förderte. Die Staatsanwaltschaft will so schnell allerdings nicht die Waffen strecken und hat Presseberichten zufolge für den Verhandlungstag noch neue Beweisanträge angekündigt ...

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