BGH: Urteilsgründe liegen vor: Online-Rollenspiel "Runes of Magic": Unzulässige Werbung gegenüber Kindern

Der BGH (Urt. v. 17.07.2013 - Az.: I ZR 34/12) hatte bekanntlich entschieden, dass der Anbieter Gameforge im Rahmen seines Online-Fantasy-Rollenspiels "Runes of Magic" nicht mit dem Slogan "Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse Etwas" werben darf. Nun liegen die schriftlichen Entscheidungsgründe vor.

Gameforge warb für sein bekanntes Rollenspiel wie folgt:

"Pimp deinen Charakter-Woche (Überschrift)Ist Dein Charakter bereit für kommende Abenteuer und entsprechend gerüstet?Es warten tausendevon Gefahren in der weiten Welt von Taborea auf Dich und Deinen Charakter. Ohne die entsprechende Vorbereitung kann die nächste Ecke im Dungeon der letzte Schritt gewesen sein.Diese Woche hast Du erneut die Chance Deinen Charakter aufzumotzen! Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse "Etwas'" Von Montag, den 20. April 17:00 bis Freitag, den 24. April 17:00 hast du die Chance, Deinen Charakter aufzuwerten!"

Die Wörter "Deinen Charakter aufzuwerten" waren mit einem Link versehen, bei dem der User auf eine Unterseite geführt wurde, wo er die virtuellen Zubehörartikel gegen Entgelt kaufen konnte.

Der BGH hat diese Werbung als wettbewerbswidrig eingestuft, da sie gegen Nr. 28 des Anhangs zu § 3 Abs.3 UWG verstoße ...

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