BGH zur Internetwerbung: Vorsicht vor Duzen und Szenebegriffen

Im Juli 2013 hatte der BGH ein viel zitiertes und beachtetes Urteil gefällt über Internet-Werbung, die sich an Kinder richtet. Nun liegen dazu die Urteilsgründe vor – die Bedeutung für den gesamten Internethandel haben dürften.

2009 hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen den Online-Spiele-Anbieter Gameforge geklagt. In dem Online-Spiel “Runes of Magic” wurde eine so genannte “Pimp deinen Charakter-Woche” beworben, unter anderem mit der Formulierung

“Diese Woche hast du erneut die Chance Deinen Charakter aufzumotzen! Schnapp’ Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse ‘Etwas’!”.

Diese Werbung hielt der vzbv für eine unzulässige direkte Kaufaufforderung an Kinder. Landgericht und Kammergericht Berlin, sahen die Sache anders und wiesen Klage und Berufung ab. Dagegen hielt der BGH die Aktion für unzulässig ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK