Unfall beim Einsteigen eines Kindes in parkendes Kfz

Das Landgericht Duisburg (LG) hat mit Urteil vom 10.06.2013 (Az.: 3 O 405/12) über die Haftungsverteilung nach einer Kollision mit einem parkenden Pkw, dessen Türe auf der Fahrerseite offen stand, entschieden. Geklagt hatte die Geschädigte, die ihr Kfz auf der rechten Straßenseite geparkt hatte. Beim Einsteigenlassen eines Kindes in das Kfz auf der Fahrerseite, die zu Straße gewandt war, fuhr der Beklagte gegen die geöffnete Tür, so dass ein Sachschaden von über 5.000,00 EURO entstanden ist. Verletzt wurde niemand. Das LG hatte die Frage zu klären, ob der Klägerin einen Teil des Schadens selbst tragen muss. Es wurde um den genauen Unfallhergang gestritten. Das LG befand schließlich, dass die Beklagte leicht fahrlässig gegen das Rücksichtnahmegebot gemäß § 1 Abs. 2 StVO verstoßen hat, weil sie die offene Fahrzeugtür aus Unachtsamkeit nicht wahrgenommen hat. Deswegen konnte sie ihren Wagen nicht rechtzeitig vor der offenen Fahrzeugtür zum Stehen bringen ...

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