Mit knapp 2,9 Promille zum Gericht: Prozess vertagt. Beim nächsten Mal kann´s eng werden…

Amtsgericht St. Georg

Zugegebenermaßen braucht es ja durchaus Mut, sich als Angeklagter der Justiz mit all ihren Unwägbarkeiten zu stellen. Andererseits hilft´s ja auch in der Regel nicht, sich einem Verfahren zu entziehen. Dann werden nämlich irgendwann Zwangsmittel wie Vorführ- oder Haftbefehle eingesetzt, um die Durchführung des Prozesses sicherzustellen.

Ein 59-jähriger schwerbehinderter Angeklagter, dem vorgeworfen wird, mit seinem Elektrorollstuhl eine Fußgängerin angefahren zu haben und dann geflüchtet zu sein, hat einen eigenen Weg gesucht, mit dem Verfahrensdruck fertig zu werden. Wie bild.de berichtet, erschien der durch zwei Schlaganfälle in seiner Fortbewegung eingeschränkte Jörg. B. gestern reichlich alkoholisiert zur Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht St. Georg in Hamburg. Ein durch hinzugezogene Polizeibeamte durchgeführter Alkoholtest habe eine Blutalkoholkonzentration von 2,88 Promille ergeben ...

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