Pflicht zur Elektronische Gesundheitskarte seit 1.1.2014

Mit dem Beginn des neuen Jahres dürfen ärztliche Leistungen nur noch in Anspruch genommen werden, wenn der Patient eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorlegt. Die alten Krankenversichertenkarten (KVK) wurde zum 31. Dezember 2013 ungültig. Die Einführung der eGK, ursprünglich für 2006...

Datenschutzrechtliche Relevanz Die eGK ist mit einem Lichtbild des Versicherten versehen. Ferner verfügt sie über eine einheitliche Versichertennummer, die beim Wechsel der Krankenkasse gleich bleibt und ist mit einem Mikroprozessor ausgestattet, auf der verschiedene Funktionen gespeichert werden können. Der Mikroprozessor ermöglicht es, Notfalldaten oder Rezepte „auf der Karte“ zu speichern oder Dritten (z.B. dem Arzt) mit der eGK Zugang zu Daten, die auf einer eigens eingerichteten IT-Infrastruktur gespeichert werden, zu gewähren. Zu diesen Daten können verordnete Arzneimittel, elektronische Arztbriefe und die eigenen Patientenakten gehören. Die einzige verpflichtende Funktion ist derzeit die des elektronischen Rezeptes. Die anderen werden allmählich eingeführt und dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Versicherten gespeichert werden. Klagen gegen die eGK Wegen Zweifel an der Datenschutzkonformität musste sich die Sozialgerichtsbarkeit vermehrt mit der eGK beschäftigen. Als bislang höchste Instanz entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in seinem am 18.12 ...Zum vollständigen Artikel


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