Bitcoin im Kaufvertrag

Ob Bitcoin und Nachahmer Währungen darstellen, spielt auch in der rechtlichen Abwicklung und Rückabwicklung von Kaufverträgen eine Rolle. Unterliegt der Vertrag einem Recht der USA, folgt die rechtliche Einordnung der virtuellen Währung dem Bundesrecht und dem anwendbaren Staatsrecht. Ein beispielhafter Sachverhalt:
A in NY kauft von B in CA die Sache C, Chattel. Vertragsgemäß zahlt A den Kaufpreis von 10 Bitcoins an B. B liefert C an A. A will vertragsgemäß rückabwickeln. Jetzt liegt der Preis für C bei allen Anbietern bei nur 5 Bitcoins, weil der Wert von Bitcoins stieg. B bietet A deshalb 5 Bitcoins. A verlangt die 10 bezahlten Bitcoins zurück. B meint, A würde auf Bs Kosten eine Wertverdopplung erzielen. B beruft sich auf den stabil gebliebenen Dollarpreis für C. Mehr als das Dollaräquivalent schulde er nicht.
Die rechtliche Beurteilung hängt zunächst vom anwendbaren Recht ab: Bundesrecht in jedem Fall, was Währungen und Wertpapiere betrifft. Kauf- und Tauschrecht entweder nach dem Recht von NY oder CA; die Entscheidung darüber folgt meist aus dem Binnen-IPR, Conflict of Laws, des US-Staats, in dem die Klage anhängig ist. Das ist noch einfach ...Zum vollständigen Artikel


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