Schmerzensgeld bei Skiunfall

Skiunfälle sind in den Wintermonaten an der Tagesordnung. Nicht selten kommt es dabei zu schweren Verletzungen, weil wegen der zum Teil hohen Geschwindigkeiten enorme physikalische Kräfte auf den Körper einwirken. Relevant für Fragen des Schmerzensgeldes sind dabei in der Regel Unfälle zwischen Skifahrern oder von Skifahrern ausgelöste Unfälle.

Grundlage für die Haftung eines Ski-Fahrers für einen Unfall ist in der Regel ein Verstoß gegen die FIS-Regeln. Diese stellen verbindliche Verhaltensregeln auf die auch internationale Geltung haben, also auch im Rahmen eines Schadensersatzverfahrens hier in Deutschland Anwendung finden, egal ob der Unfall in Österreich, der Schweiz, Italien oder Frankreich geschehen ist.

Rücksicht auf die anderen Skifahrer. Jeder Skifahrer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise. Jeder Skifahrer muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen. Wahl der Fahrspur. Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet Überholen. Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt. Einfahren und Anfahren. Jeder Skifahrer, der in eine Skiabfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann. Anhalten. Jeder Skifahrer muss vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen. Aufstieg und Abfahrt. Ein Skifahrer, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen ...Zum vollständigen Artikel


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