Schmerzensgeld bei Knieverletzungen

Die Verletzung

Bei den hier dargestellten Verletzungen handelt es sich um typische Verletzungsmuster und Konsequenzen:

Tibiakopffraktur: Die Tibia ist die lateinische Bezeichnung für Schienbein. Bei einer Tibiakopffraktur handelt es sich demnach um eine Verletzung, bei der der Schienbeinkopf gebrochen ist. Eine Tibiakopffraktur entsteht meist durch ein Trauma, wenn man aus großer Höhe auf das Bein fällt. Hierbei entstehen enorme Stauchungskräfte, durch welche der Schienbeinkopf zerstört wird. Dies wird auch als Tibiakopfimpressionsfraktur bezeichnet. Einfach gelagerte Fälle können konservativ behandelt werden, bei relevanter Stufen- oder Spaltsbildung muss diese Verletzung regelmäßig operativ behandelt werden. Bei diesen Verletzungen entstehen häufig Spätfolgen, wie z.B. Arthrose, wenn die Gelenkfläche nicht exakt zurückgesetzt werden kann.

Kreuzbandruptur: Dies wird auch als Kniegelenkbandruptur bezeichnet. Das Kreuzband gehört neben dem Außenband und dem Innenband zum Bandapparat des Kniegelenkes. Das vordere und hintere Kreuzband kreuzen sich im Kniegelenk, wodurch sie der Stabilisierung des Gelenks bei jeder Bewegung dienen. Eine solcher Kreuzbandriss entsteht meist aufgrund von Gewalteinwirkung kann zu einem teilweisen oder vollständigen Riss führen. Bei einem vollständigen Ab- oder Ausriss kann der Knochen (knöcherner Ausriss) mitbetroffen sein.

Eine Kreuzbandruptur ist eine extrem schwerwiegende Verletzung (Fußballer fallen damit ca. 6 Monate aus). Das Knie verliert dadurch erheblich an Stabilität und lässt sich bei 90 Grad gebeugten Knie dann einfach nach vorne und hinten verschieben, das sogenannte „Schubladenphänomen“. Die Patienten haben immer das Problem, dass sie kaum Treppensteigen geschweige denn richtig wandern oder joggen können ...

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