Fahrlässige Brandstiftung durch Silvesterfeuerwerk

In Deutschland hat am Sonnabend der Verkauf von Silvesterfeuerwerk begonnen und schon sind erste Böller zu hören. Zwar ist das Zünden der Feuerwerkskörper erst in der Silvesternacht erlaubt, wobei die genauen Uhrzeiten jeweils von der Kommune festgelegt werden – aber daran halten sich längst nicht alle. Doch Vorsicht: Wer außerhalb der zugelassenen Zeiten ein Feuerwerk abbrennt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro belangt werden (§§ 46 Nr. 8b, 23 Abs. 2 Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz).

Generell ist ein Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder– und Altenheimen sowie insbesondere auch nahe von Reetdach– und Fachwerkhäusern verboten (§ 23 Abs. 1 Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz). In den vergangenen Jahren ist es leider häufig zu Bränden von Reetdach– und Fachwerkhäusern gekommen, so dass in vielen Städten und Gemeinden ein generelles Verbot von Feuerwerk durchgesetzt wurde ...

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