5A_217/2013: Aufschiebende Wirkung der Berufung bei vorsorglichen Massnahmeentscheiden (amtl. Publ.)

X. (Beschwerdeführerin) ist Eigentümerin eines Grundstücks, das an das benachbarte Grundstück von Y. angrenzt. Auf dem Grundstück von Y. ist zugunsten des Grundstücks von X. ein Fahrwegrecht im Grundbuch eingetragen. Ein Bezirksgericht im Kanton Luzern erliess am 25. April 2012 einen vorsorglichen Massnahmeentscheid, in dem es die sofortige Entfernung des auf der Erschliessungsstrasse abgestellten Traktoranhängers anordnete und Y. untersagte, die Durchfahrt künftig zu behindern oder zu blockieren. Gleichzeitig setzte das Bezirksgericht X. eine Frist von zwei Monaten ab Rechtskraft des Entscheides zur gerichtlichen Geltendmachung seines Anspruchs. Der Entscheid wurde X. am 26. April 2012 zugestellt. X. reichte erst am 6. Juli 2012 Klage im ordentlichen Verfahren ein, worauf das Bezirksgericht wegen verpasster Prosequirungsfrist nicht eintrat. Das Obergericht des Kantons Luzern bestätigte den Entscheid ...Zum vollständigen Artikel

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