Hirnschädigung einer Patientin durch ärztlichen Behandlungsfehler? OLG hat das zu beurteilen

Am 22.11.2013 verhandelt der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm die Schadensersatzklage einer heute 41 Jahre alten Fremd-sprachenkorrespondentin aus Griechenland. Gegen das vom Landge-richt Bochum in erster Instanz gesprochene Urteil haben das beklagte Krankenhaus in Herne und die beklagten Ärzte Berufung sowie die Klägerin Anschlussberufung eingelegt. Das Landgericht hat der Kläge-rin aufgrund einer dem Urteil zugrunde gelegten fehlerhaften ärztlichen Behandlung zugesprochen: ein (weiteres) Schmerzensgeld in Höhe von 150.000 Euro, einen Verdienstausfallschaden in Höhe von 42.000 Euro mit einer monatlichen Rente von 3.000 Euro ab Juli 2010 für künf-tigen Verdienstausfall, 130.600 Euro zum Ausgleich entstandener Kos-ten für Therapien, Behandlungen und Betreuung sowie für die insoweit ab Juli 2010 entstehenden weiteren Kosten eine monatliche Rente von 12.900 Euro.

Die Klägerin hatte nach einer im Oktober 2004 im beklagten Kranken-haus durchgeführten Operation eine Nachblutung erlitten, die nach dem Klagevorbringen behandlungsfehlerhaft zu spät erkannt und ver-sorgt worden sein soll ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK