Neues Buch zum Preis des gebrauchten: Amazon verstößt gegen Buchpreisbindung

In dem Verfahren des „Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V.“ gegen den Versandhändler Amazon hat das Landgericht Wiesbaden zugunsten des Börsenvereins entschieden. Davon berichtet der Verein in einer aktuellen Meldung.

Neu statt gebraucht

Hintergrund des Verfahrens war der beabsichtigte Kauf eines gebrauchten Buches über einen Drittanbieter bei Amazon. Der Käufer verlangte die Ausstellung einer Rechnung von dem Drittanbieter, die dieser ihm jedoch verweigerte. Nachdem sich der Käufer an den Amazon Kundenservice gewandt hatte, schickte dieser ihm ein verlagsneues Buch – allerdings zum Preis des gebrauchten Buches.

Die Buchpreisbindung

Hierin sah der Börsenverein – und auch das Landgericht Wiesbaden – einen Verstoß gegen das Buchpreisbindungsgesetz (BuchPrG). Dieses sieht in § 5 vor, dass sämtliche Bücher, die in Deutschland verlegt werden, zu dem vom Verlag festgesetzten Verkaufspreis vertrieben werden müssen ...

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