Niederlassung eines Heilpraktikers

Das Heilpraktikergesetz verbietet eine Ausübung der Heilkunde im Umherziehen. Für die erforderliche Niederlassung genügt eine gelegentliche Nutzung des Behandlungsraumes eines Dritten nach Absprache nicht.

Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall der Klage einer Krankenversicherung stattgegeben, die an eine Heilpraktikerin gezahlte Beträge von ihrer Versicherungsnehmerin zurückverlangt hat. Die Krankenversicherung hatte einer Münchenerin, die sich zwischen Mai 2009 und Februar 2010 immer wieder von einer Heilpraktikerin behandeln ließ, die dafür angefallenen Kosten in Höhe von 1856 Euro ersetzt. Als die Versicherung vom Landratsamt München erfuhr, dass die Heilpraktikerin an ihrer Postadresse die Ausübung des Heilpraktikerberufes nicht angemeldet hatte, verlangte sie die gezahlten Beträge von ihrer Versicherungsnehmerin zurück ...

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